5. Café International im Haus der Hoffnung am 20.04.

In der Frühlingszeit werden wir wieder aktiv, wollen Gemeinschaft er-leben. Doch wie knüpft man ungezwungen am besten Kontakte? Denkt man an die eigene Kindheit zurück, so weiß man: das geht am besten beim Spielen. Und darum laden wir am 20. April zu einem gemeinsamen Spieleabend ein. Wir wollen aktiv werden – mit Brettspielen, Würfeln, Domino, Kartenspielen und manchen Spiel-Neuheiten. Oder bringen Sie doch einfach Ihr Lieblingsspiel mit! Sicher gefällt es auch anderen.
Gerade, weil sich viel in unserer Gesellschaft ändert, ist es gut Beständigkeit zu leben. Dies wird das nächste Café International tun. Nachdem bei den letzten Treffen Traditionen aus Eritrea, Pakistan, Indien, Syrien und Deutschland vorgestellt wurden, soll nun das gemeinsame Spielen im Vordergrund stehen. Auch hier wird wieder ein Land vorgestellt: Afghanistan. Welche Hoffnungen, Ängste begleiten Menschen, wenn Sie sich auf den Weg in ein ihnen unbekanntes Land machen? Wie geht es dann weiter?
Nachdem das Café International zuletzt in den Räumen der Evangelischen Schulgemeinschaft zu Gast war, werden am 20.04.2016 die Türen des Haus der Hoffnung im Barbara-Uthmann-Ring in Annaberg-Buchholz geöffnet. Nach einem gemeinsamen Start 19.00 Uhr wird es verschiedenste Gelegenheiten geben sich bei bekannten und unbekannten Spielen auszutauschen. Mit einem kleinen leckeren Abendessen findet dieser Abend dann seinen Abschluss.
Herzlich ist jeder eingeladen an diesem Abend mit dabei zu sein.

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4. Café International im EGE am 16.12.

Gerade in der Adventszeit wird besonders deutlich welche schönen und starken Traditionen unsere Region ausmachen. Wenn man zusammen sitzt, weihnachtliche Musik erklingt, gebastelt, vielleicht sogar geschnitzt und gedrechselt wird, dann ist „Weihnachten im Gebirg`“. Gerade, weil sich viel in unserer Gesellschaft ändert, ist es gut und nötig diese Schätze immer wieder neu in den Blick zu nehmen. Dies wird das nächste Café International tun. Nachdem bei den letzten Treffen Gäste aus Eritrea, Pakistan, Indien und zuletzt Syrien ihre Traditionen und Hintergründe vorgestellt haben soll nun das gemeinsame Gestalten und Werkeln im Vordergrund stehen. Herzlich ist jeder eingeladen mit dabei zu sein.
Am 16.12.2015 werden hierfür die Türen der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge in der Straße der Freundschaft 11 in Annaberg geöffnet. Nach einem gemeinsamen Start um 19.00 Uhr werden verschiedene Workshops angeboten. Mit einem kleinen leckeren Abendessen findet dieser Abend seinen Abschluss.
Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit und laden Sie herzlich ein.

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6. Café International in Annaberg-Buchholz

Am 15. Juni 2016 lädt in den Räumen der katholischen Kirchgemeinde „Heilig Kreuz“ in Annaberg-Buchholz das 6. Café International ein. Der Auftakt wird um 18.30 Uhr im Pfarrgarten gegeben. Danach berichten einige Asylbewerber von ihrem früheren Leben und ihren Hoffnungen für die Zukunft. Anschließend gibt es einen kleinen Imbiss sowie Spiele für Groß und Klein. Mit einer kleinen musikalischen Darbietung wird der Abend um 21.00 Uhr abgeschlossen.

Veranstalter ist der Vorbereitungskreis Café International gemeinsam mit dem Netzwerk für Demokratie, der Diakonie sowie der Ev.-Luth. Kirche Annaberg-Buchholz.

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3. Cafe International

Am vergangenen Mittwoch fand das 3. Café International in den Räumen der Katholischen Pfarrei Heilig Kreuz mit großer Resonanz statt. 130 Menschen waren gekommen – davon ca. 30 mit Migrationshintergrund – um eine gute Gemeinschaft zu erleben. Pfarrer Schumann und Pfarrer Frauenlob begrüßten alle Gekommenen, anschließend gab es einige Hinweise zum Programm. Nach einer kleinen Stärkung mit syrischen Spezialitäten erzählten drei Syrer von ihrer Heimat und was sie dazu bewegte nach Deutschland zu kommen; wie sie aufgenommen wurden. Es war ein bewegender Abend, an dem auch Bilder aus Syrien gezeigt wurden. Was Krieg und Flucht bedeuten können wir zum Glück nur schwer nachvollziehen. Doch die Bilder gaben einen kleinen Einblick in diesen Teil der Welt, in dem Terror und Tod herrschen.
Auch wurde deutlich, dass Flüchtlinge nicht immer wohlwollend in Deutschland aufgenommen werden. Doch das seien zum Glück nur wenige, so ein Teilnehmer. Die beteiligten Familien bedankten sich für alle Unterstützung und Zuspruch und hoffen, bald auf eigenen Beinen zu stehen und arbeiten zu können. Das sei ihnen wichtig, um wieder ein Leben mit Stabilität zu haben.
Das 4. Café International wird am 16.12. in der Adventszeit stattfinden. Dann wird es um Deutschland, um unsere Weihnachts-Traditionen gehen. Wie feiern wir? Was ist elementar in der erzgebirgischen Weihnachtszeit? Lassen Sie sich überraschen.
(Vorbereitungskreis Café International)

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Podiumsdiskussion Fragen und Fakten zum Thema Asyl

Im Podium sitzen: Bundestagsabgeordnete Jörn Wunderlich, Landtagsabgeordnete Juliane Nagel, Landrat Frank Vogel, Bürgermeister Thomas Proksch sowie vom Lokalen Aktionsplan Angela Klier. Die Moderation übernimmt Katrin Pritscha, Regionalmitarbeiterin der Landesgruppe die Linke im Bundestag.
Neben Informationen zum neuen Bleiberecht, Erfahrungen aus der bisherigen Asyl- und Willkommenstour Frau Nagels geht es insbesondere um die Zusammenarbeit im Landkreis aber auch mit anderen Ebenen als auch um die Kernfrage: Was können Kreise und Kommunen tun und wo stoßen sie an ihre Grenzen? Fragen aus dem Pubklikum können ebenso gestellt werden.

Am: 16.09.2015 um 19:00 Uhr
Veranstaltungsort:
AdresseSoziokulturelles Zentrum Alte Brauerei e.V.
Geyersdorfer Straße 34
09456 Annaberg-Buchholz

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Cafe International

Wie bereits am 27. März und am 1. Juli findet nun das 3. Café International in Annaberg-Buchholz statt.
Diesmal im Blick: das Land Syrien. Viel wurde in Fernsehen und Zeitungen berichtet, doch welche Menschen, welche Schicksale verbergen sich dahinter? Dieser und anderer Fragen können am 30. September auf den Grund gegangen werden.
Ab 19.00 Uhr sind Interessierte in die Räumlichkeiten der Katholischen Pfarrei Heilig Kreuz in der Mariengasse 11 herzlich eingeladen.
Immer gibt es ein anderes Land, und andere Menschen, die davon berichten; neue Gesichter. Doch eines bleibt gleich: Beim Café International sollen sich Menschen näher kommen; soll es Möglichkeiten zum Austausch über Land und Kultur geben.
Doch nicht nur der Unterstützerkreis steht mit seinem Engagement hinter dieser Idee, Länder und Menschen einander näher zu bringen. Auch das Diakonische Werk Annaberg e.V., die christlichen Gemeinden in Annaberg-Buchholz sowie das Netzwerk für Demokratie und Courage Erzgebirge stehen hinter diesem Vorhaben.
Es soll wieder ein Abend mit vielen Eindrücken, neuen Erkenntnissen werden. Es verstehen nicht alle, warum Menschen sich auf einen weiten Weg nach Deutschland machen, oft ohne genaue Vorstellungen von ihrem Ziel. Die Begebenheiten dieser beschwerlichen Reisen sind wie die Erfahrungen unterschiedlich. Einige Menschen sind bereit, uns darüber zu erzählen.
„Tut Gutes und redet darüber“ ist ein Zitat, das ich erst vor kurzem treffend zum Thema Asyl gehört habe. Der Autor ist leider unbekannt, doch er spricht das an, was man über das Café International am treffendsten sagen kann. Kommen Sie und überzeugen Sie sich selbst davon.

Gefördert durch „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“

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Aufruf an unsere Jüngsten, an alle Kinder im Kindergartenalter

Malwettbewerb

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Veranstaltung unserer Netzwerkpartner

Absage „Verlegung von Stolpersteinen am 31. Juli 2015“

Der geplante Termin am kommenden Freitag zur Verlegung von Stolpersteinen auf der Straße der Einheit muss abgesagt werden. Die Stadt Annaberg-Buchholz kommt damit dem Wunsch der Angehörigen von Hans und Hanns Heinrich Kaplan nach, für die die ersten Stolpersteine verlegt werden sollten.
Aufgrund der bundesweiten Berichterstattung über die geplante Verlegung in Annaberg-Buchholz meldete sich die Familie vor wenigen Tage bei der Stadtverwaltung.
Ebenso wie die jüdische Gemeinde in München vertritt die Familie die Haltung, dass die Stolpersteine das Andenken der Verstorbenen als Stein auf dem Fußweg keine Würdigung der Opfer, sondern eine erneute Demütigung darstellen.
Zu diesem schwerwiegenden Grund kommt auch die Befürchtung vor rechtsextremistischen Aktionen gegen die Familie. Sie bittet daher um Rücksicht, anonym zu bleiben.
Oberbürgermeister Schmidt hat daraufhin sofort die Entscheidung getroffen, den Wunsch der Familie zu respektieren und die geplante Aktion abzusagen.
Die Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat wurden von ihm darüber informiert. Der Künstler Gunter Demnig wird am 31. Juli dennoch nach Annaberg-Buchholz kommen und die beiden Steine dem Oberbürgermeister überreichen.

Ungeachtet dieser Entscheidung wird die Stadt das Gedenken an die ehemaligen jüdischen Mitbürger auf vielfältige Weise wach halten.

Erinnerung an Schicksale jüdischer Bürger in Annaberg-Buchholz

Verlegung von Stolpersteinen am 31. Juli 2015

In diesem Jahr wird in Annaberg-Buchholz das 125. Jubiläum der Israelitischen Gemeinde Annaberg begangen. Gründungsdatum war der 12. Mai 1890. Die jüdische Gemeinde, die zu ihrer Blütezeit etwa 150 Mitglieder zählte, brachte sich aktiv in das wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben ein. Durch zahlreiche Betriebe und regen Handel trugen jüdische Unternehmer am Ende des 19. und am Beginn des 20. Jahrhunderts entscheidend zur Entwicklung der Posamentenindustrie bei, mit der Annaberg-Buchholz weltweit bekannt wurde. Nach 1933 schlossen die Nationalsozialisten auch in Annaberg jüdische Mitbürger aus dem gesellschaftlichen Leben aus, boykottierten ihre Unternehmen und enteigneten sie. Am 9. November 1938 zerstörten Nazis den jüdischen Friedhof in Annaberg. Im Anschluss daran wurden viele ortsansässige Juden verhaftet, in Vernichtungslager deportiert und ermordet. Heute gibt es in Annaberg-Buchholz keine Juden mehr. Dennoch soll die Erinnerung an ihr Leben und Werk wachgehalten werden.

Nach Gedenkveranstaltungen und einem Marsch des Lebens im Mai folgt am 31. Juli 2015 die Verlegung so genannter „Stolpersteine“. Die messingbeschlagenen Steine machen im Straßenraum namentlich auf Einzelschicksale von Verfolgten des Naziregimes aufmerksam. Den Beschluss zur Verlegung von Stolpersteinen fasste der Stadtrat Annaberg-Buchholz bereits im Vorjahr. Außerdem sammelte er Geld für die Realisierung. In einem ersten Schritt will man in Annaberg-Buchholz vor allem an deportierte Juden erinnern. Dabei gibt es eine enge Abstimmung mit den entsprechenden Hauseigentümern.

Am 31. Juli werden um 11.00 Uhr an der ehemaligen Bismarckstraße, der heutigen Straße der Einheit, am Gebäude Nr. 8 die ersten zwei Stolpersteine für Hanns Kaplan (geb. 1891) und seinen Sohn Heinrich Kaplan (geb. 1925) in den Fußweg eingesetzt. Der Zahnarzt Hans Kaplan war der letzte Vorsteher der Israelitischen Gemeinde Annaberg. Er wurde von den Nationalsozialisten ins KZ Theresienstadt deportiert, überlebte aber wie sein Sohn, der ins KZ Flossenbürg gebracht wurde, den Nazi-Terror. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Leipzig.

Die Stolpersteine in Annaberg-Buchholz werden Teil eines Projektes, das Anfang der 90er Jahre ins Leben gerufen wurde. Inzwischen sind in 18 Ländern rund 50.000 Stolpersteine verlegt worden. Sie bilden das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Der Künstler Gunter Demnig aus Köln – Initiator des Projektes – wird am 31. Juli nach Annaberg-Buchholz kommen und die Steine persönlich verlegen. Bürger sind dazu herzlich eingeladen.

Französische Delegation gedenkt an Opfer

Bereits am 28. August 2015 folgt in Annaberg-Buchholz eine weitere Gedenkveranstaltung. Eine Delegation französischer Überlebender des Todesmarsches Neustaßfurt – Annaberg wird dabei um 16.00 Uhr am Gedenkstein an der Kreuzung B 95 / B 101 an das schreckliche Geschehen im Frühjahr 1945 erinnern, das für Hunderte Häftlinge den Tod bedeutete. Erst am 8. Mai 1945 fand der Todesmarsch durch den Anmarsch sowjetischer Truppen und die Befreiung der Gefangenen ein glückliches Ende. Anlässlich des Besuchs der Franzosen wird Oberbürgermeister Rolf Schmidt die Delegation im Annaberger Rathaus empfangen.

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Veranstaltung unserer Netzwerkfreunde

4. LAND AND ART

Treffen in Königsmühle

Neues Konsulat

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Neuer Aktionsfond 2015

Fördermittel aus dem Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“
Beantragung bis 30. September 2015 möglich

Seit Juni 2015 ist die Koordinierungsstelle des Netzwerkes für Demokratie und Courage im Rathaus in Annaberg-Buchholz wieder besetzt. Aktuell gibt es bei ihr die Möglichkeit, Fördermittel im Rahmen des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ zu beantragen. Die Gelder sind für Vereine, Einrichtungen oder andere Träger vorgesehen, die mit ihren Vorhaben, Projekten oder Veranstaltungen die demokratische Kultur in Sachsen fördern und die freiheitlich-demokratische Grundordnung stärken wollen. Darüber hinaus geht es um das Zurückdrängen extremistischer Grundhaltungen, um bürgerschaftliches Engagement, eine tolerante Gesellschaft sowie interkulturellen und interreligiösen Austausch. Außerdem sind Bildungs- und Netzwerk-Projekte sowie die Entwicklung von Handlungskonzepten förderfähig. Wichtig ist, dass dabei Hemmschwellen niedrig gehalten werden und jedem interessierten Bürger der Besuch bzw. die Teilnahme ermöglicht wird. Kleinprojekte können mit einem Zuschuss von maximal 500 € gefördert werden. Generell müssen sie der Förderrichtlinie „Weltoffenes Sachsen“ entsprechen.

Anträge liegen in der Koordinierungsstelle des Netzwerkes für Demokratie und Courage im Rathaus bereit oder können direkt bei Projekte heruntergeladen werden. Bis spätestens 30. September 2015 müssen die Anträge ausgefüllt dort eingereicht werden. Für die Durchführung der Projekte gilt eine Frist bis zum 31. Dezember 2015.

Gefördert vom Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“.

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